Stollen- und Tunnelbau PDF Drucken E-Mail
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 Stollenbau in gemischter
Bauweise einschließlich
Überleitung und Belüftung


 Stollen mit Holzverzug und verbauter Ortsbrust


Anfahrvorgang eines biegesteifen Stollen mit Stahlverzug

 Stahlbetonabbruch an der Ortsbrut des Stollen

 

Der Begriff „Tunnelbau“ für die von uns zum Zwecke der Kanalerneuerung oder Kanalreparatur eingesetzten unterirdischen Bauweise ist eigentlich nicht ganz richtig, obwohl dieser häufig genutzt wird.

Die richtige Bezeichnung ist der aus dem Bergbau entsprungene Begriff „Stollenbau“

Auf diesen Jahrhunderte alten Erkenntnissen, baut allerdings der heutige moderne Straßen- oder Eisenbahntunnelbau auf. 

 

 

   

Der für unsere Zwecke eingesetzte Stollenbau bewegt sich in der Regel in deutlich kleineren Dimensionen, daher auch der neuzeitliche Begriff Mircotunnel. Er kommt dann zur Anwendung, wenn aus technischen, verkehrstechnischen oder wirtschaftlichen Gründen eine offene Bauweise oder ein Rohrvortrieb nicht ausgeführt werden kann.

Hier erfolgt der Bodenabbau und Abtransport von Hand, ebenso wie das Eintreiben des Holz- oder Stahlverzugs. Durch die starken Erschütterungen ist der Einsatz von Druckluftwerkzeugen meist nicht möglich.

 

 

Nach erfolgter Rohrverlegung wird der restliche Hohlraum mit einer speziellen Kanalfüllmasse vergossen und die zum Stollenbau erforderlichen Materialien verbleiben im Erdreich.

Die meist verwendeten Größen bewegen sich zwischen 1,20 – 2,20 m Höhe, wobei die Herstellung größerer Stollen durchaus möglich ist.

 

 

 

 

Die Aussteifung des Stollen erfolgt durch Stahlrahmen unterschiedlicher Bauart und die Auskleidung durch einen Holz- oder Stahlverzug, sowie einer gemischten Bauweise, je nach statischen Erfordernissen.

Nebenstehend, sowie in der Rubrik Projekte finden Sie einige Ausführungsbeispiele.

 

Glück auf!